Die strukturellen, organisationalen und kognitiven Herausforderungen im Umgang mit der Diversität von Schülerinnen und Schülern in Bildungssystemen
DOI:
https://doi.org/10.24452/sjer.35.1.4904Schlagwörter:
Heterogenität, Ungleichheiten, Orientierung, Segregation, BildungssystemeAbstract
Dieser Artikel befasst sich mit unterschiedlichen Möglichkeiten, die Heterogenität der Schülerschaft in Bildungssystemen zu identifizieren und mit dieser umzugehen. Anhand von gut etablierten Forschungsergebnissen wird gezeigt, dass durch separierende Formen wie z.B. Sonderklassen, Niveau-Kurse und optionale Angebote die Unterschiede zwischen benachteiligten Schülerinnen und Schülern und den anderen fast immer zunehmen. Grund dafür ist, dass die pädagogischen Erwartungen an die Charakteristik der jeweiligen Gruppe angepasst werden. Der Umgang mit schulischer Heterogenität ist nicht nur auf strukturelle Entscheidungen auf der Systemebene beschränkt. Der zweite Teil dieses Artikels zeigt anhand einer Analyse der Zuweisung von Schülerinnen und Schülern in Sonderklassen und -schulen in den Schweizer Kantonen, wie Unterschiede in der Verwaltung der Bildungssysteme, die nebst organisatorischen Gegebenheiten auch kognitive Kategorien der Akteure betreffen, umfassend und langfristig die Bildungslaufbahn von Schülerinnen und Schülern beeinflussen.
Downloads
Downloads
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.