Francesco Bertola und die Berufsbildung im Tessin. Zwischen Utopie und Realität
Abstract
Der Beitrag analysiert einen besonderen Reformversuch der Berufsbildung im Kanton Tessin während der 1970er-Jahre. Nach einem ersten Teil, in dem der nationale Kontext und die Debatte untersucht werden – mit besonderem Augenmerk auf die bildungspolitischen Unterschiede zwischen den lateinischen und den deutschsprachigen Kantonen – richtet sich der Fokus des Artikels auf die Reformvorschläge von Francesco Bertola und deren Wahrnehmung in der kantonalen Presse. Die Analyse dieser Vorschläge und ihrer Rezeption in der öffentlichen Debatte ermöglicht es einerseits, die Schwierigkeiten und Widerstände zu verdeutlichen, denen Bertola bei der Umsetzung seiner Reformvorhaben begegnete, und andererseits die fortdauernde Aktualität der damals geführten Debatte aufzuzeigen.
Schlagwörter
Bildungspolitik; Berufsbildung; Allgemeinbildung; Schule; Tessin
Autor/innen-Biografie
Francesco Galetta
Francesco Galetta è docente alla Scuola universitaria federale per la formazione professionale SUFFP, Via Besso 84, CH-6900 Lugano
E-mail: Francesco.Galetta@suffp.swiss
Lorenzo Bonoli
Lorenzo Bonoli è professore alla Scuola universitaria federale per la formazione professionale SUFFP. È inoltre responsabile del Master in formazione professionale offerto dalla SUFFP.
Haute école fédérale en formation professionnelle, Avenue de Longemalle 1, CH-1020 Renens VD
E-mail: lorenzo.bonoli@hefp.swiss