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Was ein „gebietsfremder“ Fibelhahn des 19. Jahrhunderts über Nachdrucke, didaktische Veränderungen und Verleger verrät

Abstract

Der Artikel untersucht am Beispiel einer ungewöhnlichen Berner Hahnenfibel von 1836 die Praxis des Nachdrucks und die Entwicklung didaktischer Methoden im 19. Jahrhundert. Über den Vergleich der verfügbaren Fibel(nach)drucke aus den Jahren 1805 bis ca. 1870 werden textliche, bildliche und methodische Veränderungen dargestellt und eingeordnet. Die Analyse wirft ein Schlaglicht auf die Lehrmittelproduktion und das Verlagswesen der Zeit, in der ein sich erst entwickelnder Urheberrechtsschutz, (begrenzte) didaktische Expertise und ökonomische Interessen der Verleger zusammenspielen.

Schlagwörter

ABC-Buch; Fibel; Buchstabiermethode; Lautiermethode; Nachdruck

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Autor/innen-Biografie

Britta Juska-Bacher

Britta Juska-Bacher, Prof. Dr. ist Deutschdozentin an der Pädagogischen Hochschule Bern, Institut Primarstufe. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Lesen, Wortschatz und historische Deutschlehrmittel.

PH Bern, Fabrikstrasse 8, CH-3012 Bern

E-Mail: britta.juska@phbern.ch