Doing family education zwischen Erfahrungsaustausch und fachlicher InterventionAnalysen zu teilnehmenden Beobachtungen der Familienbildung in Deutschland
Abstract
Die Familienbildung bietet ein heterogenes Portfolio an Kursangeboten vor dem Hintergrund heterogener Organisationsformen in verschiedenen Ländern. In Deutschland ist die Familienbildung im SGB VIII verankert. Sie wird verstanden als ein Zwischenraum zwischen der Familie – als zentraler konjunktiver Erfahrungsraum – und der Gesellschaft. Auf Basis qualitativen empirischen Materials, analysiert mit der Dokumentarischen Methode, gibt der Beitrag Einblick in ein laufendes Forschungsprojekt zur Familienbildung in Deutschland. Vor dem Hintergrund der Frage nach dem Eigensinn familienbildnerischer Praxis, wird die Heuristik eines (un)doing family educations genutzt, um grundlegende Pädagogische Handlungsmodi zu unterscheiden.
Schlagwörter
Dokumentarische Methode; Erwachsenenbildung; Familienbildung; Prävention; Teilnehmende Beobachtung
Autor/innen-Biografie
Michael Hermes
Michael Hermes is Professor of Theories and Concepts in the Social Work at the Catholic University of Applied Sciences (KatHO NRW), Cologne Campus. His research and teaching interests include theory and practice of family education, qualitative educational research, and reconstructive approaches in social work.
Ute Müller-Giebeler
Ute Müller-Giebeler is Professor of family education at the Technische Hochschule Cologne, Institute for Childhood, Youth and Education. Her research and teaching interests include family education.
Technische Hochshcule Köln, Ubierring 48, D-50678 Cologne.
E-mail: ute.mueller-giebeler@th-koeln.de