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Transformative Praktika? Was Praktikant*innen der Sonderpädagogik am Ende ihrer praktischen Ausbildung dazu sagen

Abstract

Praktika im Rahmen der Grundausbildung für Heilpädagogik bieten Lerngelegenheiten, sobald Praktikant*innen in arbeitsplatzbezogenen Ausbildungssituationen unterrichten. Die Vielfalt beruflicher Kontexte und praktischer Ausbildungsbedingungen in der Heilpädagogik birgt jedoch auch das Risiko, dass sich Praktiken verfestigen, die dem Lernen der Schüler*innen nicht zuträglich sind. Dieser Artikel untersucht die Veränderungen, die die Praktikant*innen im Nachhinein erkennen, wenn sie mit den Spuren ihres Handelns während des Praktikums konfrontiert werden. Er unterstreicht die Bedeutung, Praktikant*innen dabei zu unterstützen, jene Aspekte ihres Handelns zu identifizieren, die sich während der Praktika verändern, sowie die Risiken einer Verstärkung weniger geeigneter Praktiken zu erkennen.

Schlagwörter

Heilpädagogik; Grundausbildung; Praktika; Veränderung der Tätigkeit; Verfestigung von Praktiken

PDF (Französisch)

Autor/innen-Biografie

Coralie Delorme

Coralie Delorme est maître d’enseignement et de recherche dans l’équipe PACES à la faculté de psychologie et des sciences de l’éducation de l’Université de Genève. Ses travaux de recherche explorent l’activité et le développement professionnel des enseignant·e·s spécialisé·e·s dans une perspective d’analyse du travail de l’enseignant·e spécialisé·e et dans une approche éducationnelle située de l’enseignement spécialisé.

Université de Genève, rue du Général-Dufour 24, 1211 Genève 4

Courriel : coralie.delorme@unige.ch