Lern- und Leistungsziel-orientierung beim Übergang in die Sekundarstufe I: Längsschnittliche Befunde zur Bedeutung von Belastungen und Erziehungsverhalten von Eltern

Autor/innen

  • Markus P. Neuenschwander

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.39.2.5013

Schlagwörter:

Motivation, Elternbelastungen, Erziehungsstil, Transition, Strukturgleichungsmodell, Längsschnitt

Abstract

Belastungen von Eltern beeinflussen elterliche Förderstrategien und die Lern- und Leistungszielorientierung von Kindern. Diese Hypothesen wurden mit Daten der Längsschnittstudie «Wirkungen der Selektion» (WiSel) überprüft. Es wurden 1096 Eltern und ihre Kinder im 6. und 7. Schuljahr der Sekundarstufe I (Gruppe 1) und 778 Eltern und ihre Kinder aus Kantonen mit Übertritt nach dem 6. Schuljahr (Gruppe 2, Vergleichsgruppe) befragt. Strukturgleichungsmodelle im Gruppenvergleich belegten, dass in beiden Gruppen gleicherweise belastete Eltern eher leistungsorientierten Druck ausübten. Leistungsorientierter Druck sagte die Leistungszielorientierung der Schülerinnen und Schüler vorher. Die Ergebnisse geben Hinweise, wie Eltern einer sinkenden Lern- und Leistungszielorientierung entgegenwirken.

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Veröffentlicht

2017-07-17

Zitationsvorschlag

Neuenschwander, M.P. (2017) “Lern- und Leistungsziel-orientierung beim Übergang in die Sekundarstufe I: Längsschnittliche Befunde zur Bedeutung von Belastungen und Erziehungsverhalten von Eltern”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 39(2), pp. 321–336. doi:10.24452/sjer.39.2.5013.