Bedingungen für den Wechsel der investigativen Sprachpraxis in der Schulgeschichte: eine Studie an einer Grundschule

Autor/innen

  • Sylvain Doussot université de Nantes

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.42.3.9

Schlagwörter:

Diskursive Gemeinschaft; Geschichte; Untersuchung; Problematisierung

Abstract

Der Artikel befasst sich mit Fallstudien, die zeigen, dass Schüler/innen ein wissenschaftliches Vorgehen demonstrieren können, das denen von Wissenschaftlern ähnlich ist. Im Geschichtsunterricht sind zwei Arten von Vorgehensweisen relevant: dokumentarisch-kritische Verfahren zur Wahrheitsfindung oder die Analyse von Spuren der Vergangenheit verbunden mit der Suche nach deren Bedeutung. Wir dokumentieren die Bedingungen für den Wechsel von der einen zur anderen Vorgehensweise, indem wir dies anhand autonomer Arbeiten von Schüler/innen am Ende der Grundschule analysieren. Diese Analyse stellt die Vorstellung in Frage, dass die Entwicklung von Fähigkeiten durch die Beherrschung von Regeln, die historisches Denken beschreiben, veranlasst wird, und unterstreicht die Annahme, dass akademische Fähigkeiten Schüler/innen helfen können, über die schultypischen Gewohnheiten hinauszugehen.

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Veröffentlicht

2020-12-23

Zitationsvorschlag

Doussot, S. (2020) “Bedingungen für den Wechsel der investigativen Sprachpraxis in der Schulgeschichte: eine Studie an einer Grundschule”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 42(3), pp. 642–655. doi:10.24452/sjer.42.3.9.