Schülerwahrnehmungen zu offenen und verdeckten Formen der Vorurteilsprävention: Wenn LehrerInnen zu Wort kommen

Autor/innen

  • Alessandro Bergamaschi
  • Catherine Blaya
  • Jimmy Stef
  • Francesco Arcidiacono

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.43.2.9

Schlagwörter:

Vorurteile; Bildungssystem; SchülerInnen; Sozialstruktur; Toleranz

Abstract

Dieser Artikel untersucht die «offenen» und «verdeckten» Vorurteile, die von 1‘858 Schülern der Oberstufe und Gymnasium in Frankreich mittels einer Fragebogenerhebung geäussert wurden. Eine erste deskriptive Analyse ermöglicht es, die sozialen und schulischen Faktoren zu identifizieren, die die Wahrnehmungen der Schüler über das Engagement der Lehrer und Lehrerinnen einwanderungsbezogenen Themen beeinflussen können. Multivariate Analysen zeigen, dass intolerante Einstellungen abnehmen, wenn LehrerInnen mit ihren Schülern über Themen, die im Zusammenhang mit Rassismus stehen, wie Diskriminierung und kulturelle Unterschiede, sprechen. Mediations- und Moderationsanalysen weisen auf externe Faktoren hin, welche die Interventionen der Lehrer und Lehrerinnen für die Schüler und Schülerinnen angemessen erscheinen lassen.

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Veröffentlicht

2021-07-19

Zitationsvorschlag

Bergamaschi, A. (2021) “Schülerwahrnehmungen zu offenen und verdeckten Formen der Vorurteilsprävention: Wenn LehrerInnen zu Wort kommen”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 43(2), pp. 297–310. doi:10.24452/sjer.43.2.9.