Epistemische Zugänge zum ingenieurwissenschaftlichen Designprozess zur Schaffung einer interdisziplinären diskursiven Gemeinschaft in der obligatorischen Schule

Autor/innen

  • Patrick Roy Haute école pédagogique Fribourg

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.42.3.7

Schlagwörter:

Technik; technischer Entwurfsprozess; soziotechnische Referenzpraxis; epistemische Ingenieurspraxis; technisches Denken; disziplinäre Diskursgemeinschaft; Schulpflicht

Abstract

Ziel dieses Artikels ist eine erkenntnistheoretische und didaktisch konzeptionelle Reflexion über die Ingenieursausbildung vorzunehmen, in deren Mittelpunkt der Prozess des Designs steht. Um eine interdisziplinäre schulische Gemeinschaft in diesem Bereich aufzubauen, laden wir Lehrerinnen und Lehrer ein, den Schülerinnen und Schülern sechs erkenntnisorientierte Arbeitsweisen zu vermitteln: Definieren eines technischen Problems, Generieren und Auswählen von Lösungen unter Verwendung eines systematischen und iterativen Ansatzes, Analysieren und Modellieren, Experimentieren und Auswerten, Kommunizieren und Treffen von Entscheidungen. Diese interdisziplinären diskursiven Praktiken, die das Designdenken der Studierenden charakterisieren, stehen im Einklang mit soziotechnischen Referenzpraktiken und spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung einer authentischen technischen Kultur.

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Veröffentlicht

2020-12-23

Zitationsvorschlag

Roy, P. (2020) “Epistemische Zugänge zum ingenieurwissenschaftlichen Designprozess zur Schaffung einer interdisziplinären diskursiven Gemeinschaft in der obligatorischen Schule”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 42(3), pp. 610–630. doi:10.24452/sjer.42.3.7.