Der Schulweg: ein dritter Kontext für die Vermittlung von Lerninhalten an Kinder?

Autor/innen

  • Sara Camponovo
  • Zoe Moody

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.43.2.10

Schlagwörter:

Schulweg; dritter Ort; Bildungsraum; informelles Lernen; Kind als Akteur

Abstract

Kindheitsstudien (Childhood Studies) zeigen, dass Kinder nicht nur durch eine formelle oder informelle Bildung in der Schule oder Familie lernen. Sie lernen auch in anderen Umgebungen und Kontexten durch ihre eigenen Handlungen, z.B. auf dem Schulweg. Basierend auf empirischen Daten aus einem inter- und transdisziplinären Forschungsprojekt, zum Schulweg (Hin- und Rückweg), beleuchtet und untersucht dieser Artikel das informelle Lernen in diesem räumlichen Kontext. Zum einen wird gezeigt, wie auf dem Schulweg sowohl die Vorbereitung auf die von ihnen erwarteten Rollen in der Schule und zu Hause als auch die Distanzierung von diesen Rollen erfolgen kann. Zweitens werden Lernerfahrungen analysiert, die Kinder auf dem Schulweg machen, die komplementär zu denen sind, die im familiären und schulischen Bereich stattfinden.

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Veröffentlicht

2021-07-19

Zitationsvorschlag

Camponovo, .S. and Moody, Z. (2021) “Der Schulweg: ein dritter Kontext für die Vermittlung von Lerninhalten an Kinder?”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 43(2), pp. 311–324. doi:10.24452/sjer.43.2.10.