Ist es notwendig zu zweifeln, um zu lernen?

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.44.3.4

Schlagwörter:

sozial-kognitiver Konflikt; Kooperation; Unsicherheit; Phänomenologie; Gruppenarbeit

Abstract

Viele Lehrerinnen und Lehrer entscheiden sich dafür, den Lernprozess ihrer Schülerinnen und Schüler mit Gruppenarbeit zu organisieren. Es geht darum, eine Problemsituation zu untersuchen und so einen sozial-kognitiven Konflikt zu erzeugen. Aus diesen Kontroversen können kognitive Konflikte entstehen, die mit einem Zustand der Unsicherheit über die Solidität des Wissens, worüber man zur Überwindung von Hindernissen verfügt, verbunden sind. Wir haben diese Prozesse bei Oberschüler*innen untersucht. Auf der Grundlage eines phänomenologischen Ansatzes haben wir ihre Meinungen durch halbdirektive Interviews eingeholt, die teilweise mit einfachen Selbstkonfrontationen angereichert wurden. Die Schlussfolgerungen dieser Untersuchung zeigen mehrere Faktoren zum Unterrichten mit Gruppenarbeit auf : von der Wahl einer relevanten Problemsituation bis zur abschließenden individuellen Zeit für die unmittelbare rückgekoppelte Anwendung.

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Veröffentlicht

2022-12-14

Ausgabe

Rubrik

Varia

Zitationsvorschlag

Connac, S. and Robbes, B. (2022) “Ist es notwendig zu zweifeln, um zu lernen?”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 44(3), pp. 338–350. doi:10.24452/sjer.44.3.4.