Educational Governance im Umbruch: Die wachsende Rolle nichtstaatlicher Akteure
Abstract
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle nichtstaatlicher Akteure im öffentlichen Bildungssystem verändert. Während der Staat den Rahmen setzt, erbringen sie spezifische Dienstleistungen und versprechen dabei Innovationen und zusätzliche Ressourcen. Die Zusammenarbeit ist aber auch mit Risiken verbunden. Um dem öffentlichen Charakter der Volksschule zu entsprechen, braucht es deshalb eine Abwägung der Vor- und Nachteile beim Einsatz nichtstaatlicher Akteure. Dieser Artikel analysiert die Entwicklungen und aktuellen Formen dieser Zusammenarbeit und es werden die Chancen und Herausforderungen dieser Partnerschaften beleuchtet. Der konzeptionelle Beitrag basiert auf einer Literaturanalyse und wird durch empirische Beispiele ergänzt.
Schlagwörter
Educational Governance, Private Public Partnerships, Bildungsregulierung, Schulkooperationen
Autor/innen-Biografie
Lukas Lehmann
Lukas Lehmann, Leiter Schwerpunkt Öffentliches Bildungsmanagement, Hochschule Luzern, Departement Wirtschaft.
Forschungsschwerpunkte: Bildungspolitische Analysen, Educational Governance, Hochschulentwicklung und Hochschulmanagement.
Hochschule Luzern, Werftestrasse 4, 6002 Luzern
E-Mail: lukas.lehmann@hslu.ch
Julien Clénin
Julien Clénin, Professor an der Pädagogischen Hochschule BEJUNE, im Bereich Educational Governance. Forschungsschwerpunkte: Educational Governance, insbesondere Fragen zu Schulleitungen, Steuerungsinstrumenten sowie zur Evaluation von Lehrmethoden und Lehrplänen.
Haute École Pédagogique BEJUNE, Route de Moutier 14, 2800 Delémont
E-Mail: Julien.Clenin@hep-bejune.ch
Nico van der Heiden
Nico van der Heiden, Stv. Leiter des Kompetenzzentrums Public- und Nonprofit Management, Hochschule Luzern, Departement Wirtschaft. Forschungsschwerpunkte: Bildungspolitik, Gemeindeforschung sowie das Gesundheits- und Sozialwesen.
Hochschule Luzern, Werftestrasse 4, 6002 Luzern
E-Mail: nico.vanderheiden@hslu.ch
