Der berufsbezogene Doktorgrad in Pädagogik: zwischen Selbstfindung und Karrierewechsel
Abstract
Heute gibt es neben dem PhD noch andere Wege, die sowohl die akademische als auch die berufliche Weiterentwicklung fördern. An der Universität Sherbrooke ist einer davon der berufsbegleitende Doktor in Erziehungswissenschaften. Er richtet sich an Berufstätige und vermittelt ihnen konzeptionelle und methodische Grundlagen, damit sie in einem sich ständig wandelnden Umfeld reflektiert und kritisch handeln können. Anhand von sechs halbstrukturierten Interviews zeigen wir auf, wie bestimmte Aktivitäten des Programms sowie die Kohorte und die „zweigleisige” Betreuung Hebel für die Entwicklung von beruflichem Wissen, aber auch für die Transformation der beruflichen und sogar persönlichen Identität der in der Ausbildung engagierten Personen sind.
Schlagwörter
Doktorat; berufliche Bildung und Ausbildung; berufliche Identität; berufliche Weiterentwicklung; Karriere
Autor/innen-Biografie
Christelle Lison
Christelle Lison est professeure titulaire à la Faculté d’éducation de l’Université de Sherbrooke (Québec). Spécialisée en enseignement supérieur, elle s’intéresse au développement professionnel des personnels de l’enseignement supérieur notamment à travers la démarche de Scholarship of Teaching and Learning et aux innovations pédagonumériques. Elle est actuellement présidente de l’Association internationale de pédagogie universitaire et rédactrice de la Revue internationale de pédagogie de l’enseignement supérieur.
Université de Sherbrooke, Faculté d’éducation, 2500, Boulevard de l’Université, Sherbrooke (QC), J1K 2R1, Canada
Courriel: christelle.lison@usherbrooke.ca
