Die schwierige Aufgabe einer Zeitschrift für Erziehung in einem zusammenbrechenden liberalen System: L’Educazione Nazionale und ihre veränderte Mission in Italien’s Kontext

Autor/innen

  • Letterio Todaro

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.41.2.6

Schlagwörter:

Reformpädagogik, Schulreform, Adolphe Ferrière, Giuseppe Lombardo Radice, Faschismus

Abstract

Adolphe Ferrière eröffnete im Jahr 1927 die Januarausgabe der Zeitschrift Pour l’Ère Nouvelle mit der Ankündigung einer wichtigen Neuerung: Von Beginn des neuen Jahres an würde die von Giuseppe Lombardo Radice geleitete Zeitschrift L’Educazione Nazionale der italienische Partner sein, der offiziell die New Education Fellowship vertrete. Die starke Beziehung zwischen den beiden Wissenschaftlern basierte auf einer gemeinsamen Vision von Bildung, die sich auf die Entfaltung der natürlichen Energien der Kinder konzentrierte. Die kulturelle Mission der italienischen Zeitschrift war nicht einfach zu erfüllen, da die Atmosphäre, die das damalige italienische Leben prägte von der fortschreitenden Umwandlung des Faschismus in ein autoritäres Regime geprägt war. Bis hin zur Wende in den dreissiger Jahren versuchte die Zeitschrift oft, die Aufmerksamkeit der Leser/innen auf Themen und Schlüsselfiguren innerhalb der expandierenden Ansätze der Reformpädagogik zu lenken. Leider behinderte die Ideologisierung von Seiten des Faschismus die Tätigkeit der Zeitschrift und zwang sie schliesslich 1933 zur Schliessung.

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Veröffentlicht

2019-09-25

Zitationsvorschlag

Todaro, L. (2019) “Die schwierige Aufgabe einer Zeitschrift für Erziehung in einem zusammenbrechenden liberalen System: L’Educazione Nazionale und ihre veränderte Mission in Italien’s Kontext”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 41(2), pp. 354–368. doi:10.24452/sjer.41.2.6.