Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft – demokratische Paradoxien und rassismuskritische Perspektiven

Autor/innen

  • David Füllekruss
  • Paul Mecheril

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.43.2.3

Schlagwörter:

Politische Bildung; Migrationsgesellschaft; Rassismuskritik; Demokratie; Nationalstaat

Abstract

Gegenwärtige Demokratien sind in ihrer nationalstaatlichen Verfasstheit von einem Spannungsverhältnis zwischen dem Versprechen von Gleichheit und Gerechtigkeit und der empirischen Realität von Ein- und Ausschlusspraktiken entlang nationalstaatlich kodierter Zugehörigkeiten gekennzeichnet. Insbesondere durch zunehmende Migrationsbewegungen wird dieses normative Paradox des Demokratischen virulent. In diesem Beitrag wird dieses Spannungsverhältnis aus einer rassismuskritischen Perspektive beleuchtet und danach gefragt, inwiefern gegenwärtige und historisch gewordene Demokratien von Rassekonstruktionen vermittelt sind. Daran anknüpfend werden macht- und selbstreflexive Betrachtungsperspektiven einer (rassismus-)kritischen politischen Bildung skizziert.

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Veröffentlicht

2021-07-19

Zitationsvorschlag

Füllekruss, D. and Mecheril, P. (2021) “Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft – demokratische Paradoxien und rassismuskritische Perspektiven”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 43(2), pp. 222–232. doi:10.24452/sjer.43.2.3.