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Erfolg in der Bildung: zwischen "sich selbst erfolgreich machen" und "für sich selbst erfolgreich sein"

Abstract

Grundsätzlich lädt sich eine lernende Person selbst dazu ein oder wird dazu aufgefordert, ihre Lernprozesse erfolgreich zu gestalten, die gegebenenfalls mit der Validierung durch eine zertifizierende Bewertung enden. Wie entsteht die transformative und emanzipatorische Dimension des Erfolgsbegriffs? Der Kontext dieser Studie ist die Durchführung einer Kurzzeitausbildung für gelegentliche Ausbildende. Ausgehend von einer anthropologischen Forschung in den Erziehungswissenschaften werden einige identitätsstiftende Herausforderungen im Zusammenhang mit der Anthropologie des Erfolgs herausgearbeitet. Es ist wesentlich, dass die auszubildende Erzieherperson dieses Paradigma berücksichtigt, um sich in ihrer zukünftigen Praxis von allen als selbstverständlich angenommenen Vorstellungen über den Erfolg in der Bildung zu befreien.

Schlagwörter

Hindernis, mentaler Druck, sich selbst erfolgreich machen, Prozess, erfolgreich in extremis sein, Identitätskonstruktion

PDF (Französisch)

Autor/innen-Biografie

Gabriele Di Patrizio

Gabriele Di Patrizio est docteur en sciences de l’éducation de l’Université de Strasbourg (Lisec EA 2310). Ses recherches en anthropologie de l’éducation explorent le sens que les hommes et les femmes donnent à ce qu’ils font pour construire et renouveler leur identité. Il est associé au Laboratoire de Recherche en Philosophie Pratique (L.R.Ph.P.) : Rhodes. Il dirige un institut de formation et de recherche engagé depuis 22 ans dans l’amélioration des pratiques des professionnels en gérontologie.

Institut de Formation Spécialisé en Éducabilité Professionnelle, 41A Route des Vosges, F–67140 Eichhoffen

E-Mail : gabriele.di-patrizio@ifosep.fr