Das Forschungsdoktorat im Bildungsbereich in Italien: Szenarien, Transformationen, Perspektiven
Abstract
In den letzten Jahren haben die Erfordernisse der Wissensökonomie und die globalen Veränderungen in der Hochschulbildung die Doktorandenausbildung Italiens erheblich verändert. Das „traditionelle“, monodisziplinäre Modell, das auf die Ausbildung weniger, zukünftiger Forschender abzielte, die mithilfe von Lehrenden lernten, wurde zu einem „moderneren“, mit der Produktions- und Dienstleistungswelt verbundenen, interdisziplinären Modell, das sich an mehr Kandidaten/Kandidatinnen richtet und sich auf Beschäftigungsfähigkeit konzentriert, auch in nicht-akademischen Bereichen. Die Analyse der 62 Doktorate im Bildungsbereich zeigt ein weiterhin heterogenes Bild: Die Professionalisierung wird immer wichtiger, jedoch sind die Strategien, diese zu verfolgen, unterschiedlich ausgeprägt und lückenhaft.
Schlagwörter
Forschungsdoktorat; Professionalisierung; empirische Forschung; Ausbildung; Arbeitsmarktfähigkeit.
Autor/innen-Biografie
Cristina Lisimberti
Cristina Lisimberti, dottore di ricerca in Pedagogia, è professoressa associata di Pedagogia Sperimentale presso l’Università Cattolica del Sacro Cuore. I suoi interessi di ricerca includono: la formazione e la professionalizzazione di insegnanti, educatori e pedagogisti, anche con specifico riferimento al dottorato di ricerca; la ricerca empirica, la valutazione e la valutazione di impatto come strumenti a supporto delle pratiche e dei contesti educativi; l’orientamento come strategia per promuovere il successo formativo e il contrasto alla povertà educativa.
Dipartimento di Pedagogia, Università cattolica del Sacro Cuore
Largo A. Gemelli, 1 - 20123 Milano
E-Mail: cristina.lisimberti@unicatt.it
