Zwischen vorgeschriebenem Curriculum und schulischer Umsetzung: Kampf gegen LGBTIQ-Feindlichkeit in den Waadtländer Schulen

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.48.1.12

Schlagwörter:

LGBTIQ; LGBTIQ-Feindlichkeit; vorgeschriebenes Curriculum; umgesetztes Curriculum; Wandel

Abstract

Die Einführung einer Schulagenda mit Regenbogenflagge im Kanton Waadt im Jahr 2021 löste heftige Reaktionen aus und machte Spannungen im Zusammenhang mit der Integration von LGBTIQ-Themen in die obligatorische Schule sichtbar. Obwohl der Kampf gegen Diskriminierung im vorgegebenen Curriculum verankert ist, bleibt seine Umsetzung uneinheitlich und von individuellen Praktiken abhängig. Diese Untersuchung, die auf Interviews mit zweiundzwanzig Lehrpersonen aus dem Kanton basiert, analysiert die Hindernisse beim Übergang vom vorgeschriebenen zum umgesetzten Curriculum. Sie untersucht die Hindernisse, die den Übergang vom vorgegebenen zum umgesetzten Curriculum erschweren. Sie analysiert institutionelle und persönliche Widerstände, die die Integration dieser Themen verlangsamen, und thematisiert die Bedingungen, die notwendig sind, um den Kampf gegen LGBTIQ-Feindlichkeit in Schulen wirksam zu verankern.

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Autor/innen-Biografie

  • Laurent Audétat, Université de Lausanne

    Laurent Audétat est assistant-diplômé en sociologie de l’éducation à l’Université de Lausanne, au sein du Laboratoire Capitalisme, Culture et Sociétés (LACCUS). Avant d’entamer son doctorat, il a exercé comme enseignant dans les degrés primaires et secondaires du système éducatif vaudois.

    Université de Lausanne, Bâtiment Géopolis, CH-1015 Lausanne

    Courriel : laurent.audetat@unil.ch

Veröffentlicht

2026-05-29

Zitationsvorschlag

Audétat, L. (2026) “Zwischen vorgeschriebenem Curriculum und schulischer Umsetzung: Kampf gegen LGBTIQ-Feindlichkeit in den Waadtländer Schulen”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 48(1), pp. 139–152. doi:10.24452/sjer.48.1.12.