Zwischen vorgeschriebenem Curriculum und schulischer Umsetzung: Kampf gegen LGBTIQ-Feindlichkeit in den Waadtländer Schulen
DOI:
https://doi.org/10.24452/sjer.48.1.12Schlagwörter:
LGBTIQ; LGBTIQ-Feindlichkeit; vorgeschriebenes Curriculum; umgesetztes Curriculum; WandelAbstract
Die Einführung einer Schulagenda mit Regenbogenflagge im Kanton Waadt im Jahr 2021 löste heftige Reaktionen aus und machte Spannungen im Zusammenhang mit der Integration von LGBTIQ-Themen in die obligatorische Schule sichtbar. Obwohl der Kampf gegen Diskriminierung im vorgegebenen Curriculum verankert ist, bleibt seine Umsetzung uneinheitlich und von individuellen Praktiken abhängig. Diese Untersuchung, die auf Interviews mit zweiundzwanzig Lehrpersonen aus dem Kanton basiert, analysiert die Hindernisse beim Übergang vom vorgeschriebenen zum umgesetzten Curriculum. Sie untersucht die Hindernisse, die den Übergang vom vorgegebenen zum umgesetzten Curriculum erschweren. Sie analysiert institutionelle und persönliche Widerstände, die die Integration dieser Themen verlangsamen, und thematisiert die Bedingungen, die notwendig sind, um den Kampf gegen LGBTIQ-Feindlichkeit in Schulen wirksam zu verankern.
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