Erziehung zur Weltbürgerschaft in der Grundschule: zwischen vorbereiteten Praktiken, spontanen Praktiken und Vermeidungsstrategien
DOI:
https://doi.org/10.24452/sjer.48.1.13Schlagwörter:
Weltbürgerschaft; gesellschaftlich brisante Fragen; politische Dimension der Bildung; Globalisierung; GrundschuleAbstract
Vor dem Hintergrund der Globalisierung, die das Bildungswesen neu formt, verfolgt diese explorative Studie ein zweifaches Ziel: die Formen zu ermitteln, die Erziehung zur Weltbürgerschaft (EzW) im Schulalltag annimmt, und zu verstehen, wie Primarlehrpersonen mit ungeplanten sensiblen Themen im Zusammenhang mit globalen Konflikten umgehen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich EzW hauptsächlich in den Zielesetzungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des Zusammenlebens auf lokaler Ebene manifestiert. Globale Themen sind nach wie vor schwer zu fassen: Sie stellen Lehrpersonen vor zahlreiche Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich ihrer Komplexität und Neutralität, was sie dazu veranlasst, Vermeidungsstrategien anzuwenden.
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