Doktorandin sein in Burkina Faso: individuelle Herausforderungen sowie soziale, politische und wirtschaftliche Fragen
DOI:
https://doi.org/10.24452/sjer.48.1.5Schlagwörter:
Frauen; Gender; Hochschulbildung; Doktorat; Burkina FasoAbstract
Geschlechterungleichheiten bestehen in allen Lebensbereichen. Der Bereich der Hochschulbildung bildet hier keine Ausnahme. In Burkina Faso ist die geringe Präsenz von Frauen im Doktoratsstudium kein offenes Geheimnis. Trotz des Fehlens rechtlicher Hürden ist die Aufnahme und Fortsetzung eines Doktoratsstudiums für Frauen weiterhin mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Dieser Artikel untersucht die mehrdimensionalen Hindernisse, mit denen Frauen konfrontiert sind, die in Burkina Faso an einer Dissertation arbeiten, und analysiert ihre Beweggründe, ein Doktoratsstudium aufzunehmen. Die Forschung, auf der die verwendeten Daten beruhen, ist qualitativ angelegt und stützt sich auf eine verstehende Epistemologie. Sie basiert auf biografischen Interviews mit acht Doktorandinnen, die an der Universität Ouagadougou eingeschrieben sind.
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