Doktorandin sein in Burkina Faso: individuelle Herausforderungen sowie soziale, politische und wirtschaftliche Fragen
Abstract
Geschlechterungleichheiten bestehen in allen Lebensbereichen. Der Bereich der Hochschulbildung bildet hier keine Ausnahme. In Burkina Faso ist die geringe Präsenz von Frauen im Doktoratsstudium kein offenes Geheimnis. Trotz des Fehlens rechtlicher Hürden ist die Aufnahme und Fortsetzung eines Doktoratsstudiums für Frauen weiterhin mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Dieser Artikel untersucht die mehrdimensionalen Hindernisse, mit denen Frauen konfrontiert sind, die in Burkina Faso an einer Dissertation arbeiten, und analysiert ihre Beweggründe, ein Doktoratsstudium aufzunehmen. Die Forschung, auf der die verwendeten Daten beruhen, ist qualitativ angelegt und stützt sich auf eine verstehende Epistemologie. Sie basiert auf biografischen Interviews mit acht Doktorandinnen, die an der Universität Ouagadougou eingeschrieben sind.
Schlagwörter
Frauen; Gender; Hochschulbildung; Doktorat; Burkina Faso
Autor/innen-Biografie
Valérie Rouamba/Ouédraogo
Bowendsom Claudine Valérie Rouamba/Ouédaogo, Professeure titulaire de sociologie et responsable du Laboratoire Genre et Développement à l’université Joseph Ki-Zerbo (Ouagadougou, Burkina Faso). Elle est également enseignante associée au Graduate Institute à Genève.
Université Joseph Ki-Zerbo, 03 BP 7021, Ouagadougou, Burkina Faso
Courriel : claudvale@yahoo.com
Maryvonne Charmillot
Maryvonne Charmillot, Maîtresse d’enseignement et de recherche en sciences de l’éducation à la Faculté de psychologie et des sciences de l’éducation. Ses recherches portent sur les objets santé-maladie en lien avec l’éducation, la formation et le travail ; l’éducation sexuelle et les violences sexuelles intrafamiliales ; la formation doctorale.
Université de Genève, rue du Général-Dufour 24, 1211 Genève 4
Courriel : maryvonne.charmillot@unige.ch
