Den scheinbaren Widerstand der Lehrerinnen und Lehrer gegen Reformen verstehen: am Beispiel der «kantonalen Beurteilungen» auf Sekundarstufe 1 im waadtländischen Sportunterricht

Autor/innen

  • Annabelle Virginie Grandchamp HEP Vaud
  • Grégory Quin
  • Jacques Méard

DOI:

https://doi.org/10.24452/sjer.42.2.10

Schlagwörter:

Sportunterricht, Reform, Rezepte, summative Beurteilung, Beurteilungsaktivität

Abstract

Eine Reform der summativen Beurteilungen im Bereich des Schulsports wurde im Jahr 2015 im Kanton Waadt eingeführt. Diese Reform, die ab Beginn des Schuljahres 2016-2017 in den Schulen wirksam wird, wurde von den Sportlehrpersonen unterschiedlich wahrgenommen. Das Ziel dieses Beitrags ist es, die Art der professionellen Reaktionen zu verstehen, um über den blossen «Eindruck der Unzufriedenheit» hinauszugehen und diese Reaktionen mit spezifischen Beurteilungsdetails, dominanten Konzepten der Disziplin und der institutionellen Logik in Beziehung zu setzen. Die Ergebnisse offenbaren eine Zurückhaltung der Lehrpersonen, die sich nicht nur mit einer Wahrnehmung von Instabilität und institutionellen Spannungen erklären lässt, sondern auch mit der umstrittenen Nützlichkeit der Reform der Beurteilungen.

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Veröffentlicht

2020-10-14

Zitationsvorschlag

Grandchamp, A.V., Quin, G. and Méard, J. (2020) “Den scheinbaren Widerstand der Lehrerinnen und Lehrer gegen Reformen verstehen: am Beispiel der «kantonalen Beurteilungen» auf Sekundarstufe 1 im waadtländischen Sportunterricht”, Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 42(2), pp. 482–500. doi:10.24452/sjer.42.2.10.