Vergabe und Umsetzung des Nachteilsausgleichs auf Sekundarstufe I
DOI:
https://doi.org/10.24452/sjer.42.3.13Schlagwörter:
Inklusive Bildung; integrative schulische Massnahmen; Nachteilsausgleich; SchulleitungAbstract
Im Zuge zunehmender schulischer Integrationsbestrebungen wurden in der Schweiz verschiedene integrative schulische Massnahmen eingeführt. Mithilfe dieser Massnahmen soll eine bestmögliche schulische und soziale Entwicklung für Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf gewährleistet werden. Bisher wurde in der Schweiz kaum Forschung dazu betrieben. Der vorliegende Beitrag liefert nun erstmals Eckdaten zur integrativen Massnahme des Nachteilsausgleichs auf der Sekundarstufe I. Auf der Basis einer Schulleitungsbefragung im Kanton Bern wurden deren Zielgruppe, Vergabe und Umsetzung untersucht. Vor dem Hintergrund der Schweizer Rechtsgrundlage sowie theoretischer Überlegungen und aktuellster Forschungsergebnisse werden die Resultate kritisch diskutiert.
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