Das Unterrichten und Erlernen der chemischen Umwandlung in der Sekundarstufe 1 als Kernfrage: Ein Vergleich der offiziellen Vorschriften und formalen Quellen in der Westschweiz und Frankreich
Abstract
Wie wird das Prinzip der chemischen Umwandlung 13- bis 15-jährigen Schüler*innen in der Westschweiz und in Frankreich begrifflich beigebracht? Ein tieferer Einblick in die offiziellen Vorschriften und das herkömmliche Lehrmaterial legt nahe, dass der Begriff zwar hauptsächlich im Chemie-Kurrikulum der Sekundarstufe I bearbeitet, im Biologie-, Erdkunde- und Geografieunterricht in Bezug auf den Kohlenstoffzyklus allerdings auch angesprochen wird. Dieser Zyklus hängt mit komplexen Fragen betreffend Klimawandel zusammen. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu verstehen, wie der Begriff nicht nur im engeren Rahmen des Chemie-Unterrichts unterrichtet und erlernt, sondern auch bei der Verarbeitung komplexer Fragen eingesetzt werden und somit als Beitrag zur Bildung aufgeklärter Bürger*innen dienen kann.
Schlagwörter
chemische Umwandlung, Kohlenstoffzyklus, komplexe Frage, Kurrikulum, Lehrmaterialien
Autor/innen-Biografie
Florence Ligozat
Florence Ligozat, professeure associée, est titulaire de la chaire de didactique comparée de la FPSE de l’Université de Genève.
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